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Rahmenausschreibung


1. Austragung
Die Form und die Zeiten des Wettspiels sind auf der Meldeliste definiert.

2. Spielbedingungen
Gespielt wird nach den Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e.V. und den Platzregeln des Golf- und Country Club Seddiner See.

Bei vorgabenwirksamen Turnieren sind die Spielzeiten auf der Scorekarte angegeben
(Abgabe maximal 30 Min. nach der aufgedruckten Durchgangszeit des letzten gespielten Loches).
Einsichtnahme in die Verbandsordnung ist im Sekretariat möglich.

3. Abschläge
Herren schlagen von den gelben Abschlägen ab und Damen von den roten Abschlägen. Der Spielausschuss kann für einzelne Wettspiele und einzelne Bewerber andere Abschläge bestimmen.

4. Teilnahmeberechtigung

Amateure anerkannter in- und ausländischer Golfclubs. Die Handicapgrenzen der teilnahmeberechtigten Spieler sind jeweils auf den entsprechenden Turnierausschreibungen vermerkt.

5. Wertung
Die Wertung des Wettspieles ist in der jeweiligen Ausschreibung definiert. Bei gleichen Ergebnissen erfolgt ein Stechen nach Punkt 17 dieser Ausschreibung.

6. Meldungen
Meldung erfolgt durch Eintragung in die im Clubhaus aushängende Meldeliste oder online auf der Webseite des GCCS www.gccseddinersee.de.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklären sich mit der Anmeldung zum Wettspiel mit der Verwendung ihrer personenbezogenen Daten (u.a. Name, Vorgabe, Name des Heimatclubs) zur Erstellung und Veröffentlichung von Melde-, Start- und Ergebnislisten wie in Ziffern 7.3.1.5 bis 7.3.1.7 der Aufnahme- und Mitgliedschaftsrichtlinien des Deutschen Golf Verbandes e. V. (AMR) beschrieben, einverstanden. Die AMR in ihrer jeweils gültigen Fassung können im Clubsekretariat oder im Internet unter www.golf.de/dgv/verbandsordnung.cfm eingesehen werden.

7. Meldeschluss
Der Meldeschluss ist in der jeweiligen Turnierausschreibung definiert.

8. Nenngeld
Die Höhe des Nenngeldes ist in der jeweiligen Turnierausschreibung definiert. Das Nenngeld muss vor dem Start entrichtet werden.
Aus Gründen allgemeiner Gerechtigkeit wird der Spieler bei nicht rechtzeitiger Absage (Meldeschluss) sowie bei ausgebliebener Teilnahme gemäß der Empfehlung der Vorgaben und Spielbestimmungen des DGV e.V. nicht von der Zahlung des Nenngeldes befreit. Bei Turnieren mit anschließendem Essen ist das Nenngeld inkl. Essen voll zu zahlen.
Spieler, die mit der Zahlung von Nenngeld, gegebenenfalls inkl. Essen, im Rückstand sind, bleiben von der Teilnahme an Turnieren bis zum Ausgleich des Rückstands ausgeschlossen.

9. Preise
In der Ausschreibung eines Wettspiels kann bestimmt werden, dass eine aktive DGV-Stammvorgabe – im Vierer bei beiden Partnern – Voraussetzung für den Gewinn von Nettopreisen ist.
Die Preise sind in der jeweiligen Turnierausschreibung definiert. Sie werden in der Preisverteilung am Ende des Turniers oder in den Preisverteilungen pro Spielklasse vergeben. Sollte ein Teilnehmer nicht in der Lage sein, seinen Preis persönlich entgegenzunehmen, so kann er den Preis innerhalb von 14 Tagen im Clubsekretariat abholen, oder innerhalb dieser Frist die Abholung vereinbaren. Nach Ablauf der Frist oder des vereinbarten Termins der Abholung verfällt der Preis. Nicht entgegengenommene Preise werden nicht an nächstplatzierte Bewerber weitergereicht.

10. Sonderpreise
Nearest to the pin: Gewonnen hat der Spieler, dessen Ball nach seinem 1. Schlag von dem zuvor bestimmten Abschlag auf dem zugehörigen Grün dem Loch am nächsten liegt.
Longest Drive: Gewonnen hat der Spieler, dessen Ball nach dem 1. Schlag von dem zuvor bestimmten Abschlag auf der kurz gemähten Rasenfläche (=Fairway) der zugehörigen Spielbahn dem Loch am nächsten liegt.

11. Spielleitung
Die Mitglieder der Spielleitung und die Platzrichter, soweit für das Wettspiel erforderlich, werden vom Spielausschuss bestimmt und vor Beginn des Wettspieles bekannt gegeben. Die Spielleitung trifft Ihre Entscheidungen auf der Grundlage der Golfregeln, der Wettspielordnung und den einschlägigen Vorschriften nach bestem Wissen.
Starter handeln im Rahmen ihrer Aufgaben im Auftrag der Spielleitung.

12. Beendigung des Wettspiels
Das Wettspiel ist 20 Minuten nach Aushang der vollständigen Ergebnisliste beendet. Die Ergebnisliste wird auch auf der Homepage des Clubs im Internet veröffentlicht.

13. Startzeiten
Der Termin für den Aushang der Startliste ist auf der Meldeliste definiert. Startzeiten werden per Aushang im Clubhaus bekannt gegeben und können (je nach Veranstaltung) im In-ternet (www.gccseddinersee.de) abgerufen werden.

14. Unangemessene Verzögerung
Es gilt Regel 6-7 mit der Maßgabe, dass beim ersten Verstoß ein Strafschlag die Folge ist. Verzögert der Spieler unangemessen das Spiel zwischen den Löchern, so verzögert er das Spielen des nächsten Loches und erhält dafür einen Strafschlag. Im Wiederholungsfall wird er disqualifiziert. (Regel 6.7 und 32.1 (Anmerkung 2). Bei Überschreitung der maximalen Spielzeit über 30 Minuten kann die Spielleitung 2 Strafschläge dem Spielergebnis hinzurechnen.

15. Eingebetteter Ball
Es gelten Platzregeln.

16. Stechen
Für das Stechen werden 9 Löcher gewertet und zwar die Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9 gemäß Vorgabenverteilungsschlüssel. Bei weiterer Gleichheit 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, sodann 3 Löcher (Schwierigkeitsgrad: 1, 18, 3), sodann 2 Löcher (1,18), sodann das Loch mit dem Schwierigkeitsgrad 1. Besteht immer noch Gleichheit, entscheidet das Los.

17. Elektronische Kommunikationsmittel
Das Mitführen betriebsbereiter elektronischer Kommunikationsmittel (Mobiltelefon) oder deren Benutzung während der festgesetzten Runde durch den Spieler oder seinen Caddie wirkt störend und ist rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine Störung des Spielebetriebes durch die Benutzung eines solchen Kommunikationsmittels durch einen Spieler oder seinen Caddie fest , so kann sie diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifizierung des Spielers aussprechen.
Die Spielleitung kann die Benutzung von Smartphones erlauben, soweit dies im Rahmen eines Turniers für das Lifescoring erforderlich ist.

18. Üben vor der Runde
Vor den Turnieren ist das Üben auf dem Puttinggrün des Südplatzes erlaubt.

19. Golfcarts
Spieler dürfen während der festgesetzten Runde nicht auf irgendeinem Beförderungsmittel mitfahren, außer es ist von der Spielleitung genehmigt worden. Der Spielausschuss erteilt eine Genehmigung im Sinne des Satzes 1 auf Dauer, wenn der Spieler ein ärztliches Attest vorgelegt hat, aus dem sich ergibt, dass der Spieler während festgesetzter Runden auf ein Beförderungsmittel angewiesen ist.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN DIE VORGENANNTE WETTSPIELBEDINGUNG:
Lochspiel — Nach Beendigung des Lochs, an dem der Verstoß festgestellt wurde, muss der Stand des Lochspiels berichtigt werden; dabei wird für jedes Loch, bei dem ein Verstoß vorkam, ein Loch abgezogen, höchstens jedoch zwei Löcher pro Runde.
Zählspiel — Zwei Schläge für jedes Loch, bei dem ein Verstoß vorkam, höchstens jedoch vier Schläge pro Runde.
Loch- oder Zählspiel — Im Falle des Verstoßes zwischen dem Spielen von zwei Löchern wirkt sich die Strafe auf das nächste Loch aus. Die Benutzung irgendeines nicht erlaubten Beförderungsmittels muss unverzüglich nach Erkennen eines Verstoßes eingestellt werden. Anderenfalls ist der Spieler disqualifiziert.

20. Spielunterbrechung
Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich in einem Lochspiel oder einer Spielergruppe zwischen dem Spielen von zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Befinden sie sich beim Spielen eines Loches, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen und dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat.
Versäumt ein Spieler das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, so ist er disqualifiziert, sofern nicht Umstände die Aufhebung der Strafe nach Regel 33-7 rechtfertigen.
Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sind im Interesse der Sicherheit der Spieler alle Übungsflächen gesperrt, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben freigege-ben sind. Spieler, die gegen diese Regelung verstoßen, können vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen werden.
- Sofortige Spielunterbrechung wegen Gefahr: Ein langer Signalton
- Witterungsbedingte Spielunterbrechung: Drei kurze Signaltöne
- Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Signaltöne, wiederholt

21. Sonstiges
Bei Jugendturnieren und Extra Day Scores sind für Jugendliche KEINE Caddies gestattet. Nahe Angehörige dürfen NICHT Zähler von Jugendlichen bei einer Extra Day Score Runde sein.

22. Änderungsvorbehalt
Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern. (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit, diese Entscheidung kann ausschließlich der Vorgabenausschuss treffen), die Platzregeln abzuändern, die Startzeiten neu festzulegen oder abzuändern sowie zusätzliche Bedingungen herauszugeben. Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.

G&CC Seddiner See e.V.
Stand März 2017