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Anke und Uli

Schon lange ist bekannt, dass die Eulen im Naturpark Nuthe-Nieplitz und den angrenzenden Gebieten – zu denen auch die Golfanlage des G&CC Seddiner See  gehört – dringend unsere Unterstützung benötigen, insbesondere die Gattung der Steinkäuze.

Aus diesem Grund arbeitet der Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. seit dem Jahr 2010 an einem Auswilderungsprogramm, um die Steinkauz-Population in der Region wieder zu stärken. Und seit diesem Jahr beteiligt sich auch die G&CC Seddiner See AG an dem wissenschaftlich betreuten Projekt, das von der Europäischen Union, vom Land Brandenburg und der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg finanziell gefördert wird.  

Steinkauz-Projektbericht 2014 lesen

Steinkauz-Projektbericht 2015 lesen

Konkret heißt das, dass im Frühjahr 2015 zehn Niströhren (gesponsert von unseren Clubmitgliedern Gösta Dobler und Klaus Kosakowski) auf dem Areal des Golfplatzes angebracht wurden, um den Steinkäuzen zusätzliche Nistmöglichkeiten zu bieten.

Ferner  wurde östlich des Südplatzes eine Auswilderungs-Voliere errichtet, die im September 2015, also vor wenigen Wochen, mit einem Steinkauz-Brutpaar besetzt wurde. Die beiden Jung-Steinkäuze wurden auf die Namen „Uli“ und „Anke“ getauft, auf Wunsch der Sponsoren Heinz-Ulrich Höwing und Dr. Anke Höwing. Die dann im kommenden Frühjahr in der Voliere geborenen Steinkäuze werden nachfolgend gemeinsam mit dem Elternpaar ausgewildert.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches „Dankeschön“ an die Sponsoren, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben.

Steinkauz-Projekt 2016: Leider kein Steinkauz-Nachwuchs
Trotz bester Betreuung und Pflege durch Course Superintendent David Duke -die tierärztliche Untersuchung bestanden beispielsweise beide Steinkäuze mit Bravour- gab es in 2016 leider keinen Bruterfolg. Im Spätsommer wurde das Brutpaar ausgewildert und durch ein neues Brutpaar ersetzt. Hoffen wir also auf 2017!

Steinkauz-Projekt 2017: Die beiden neuen sind da!
Nein, damit ist keine Verstärkung bei den Kaderspielern gemeint – sondern unser neues Steinkauz-Brutpaar. Das Vorgänger-Brutpaar hatte zwar Eier bebrütet, allerdings ohne Erfolg. Wie uns der zuständige Projektleiter Peter Koch mitteilte, war aber auch in freier Natur in diesem Jahr der Bruterfolg bei Steinkäuzen „eher mäßig“. Von 15 kontrollierten Brutpaaren hatte lediglich die Hälfte Erfolg beim Brüten. Insgesamt führte das aber immerhin zu 24 Nachwuchs-Steinkäuzen.

Das Vorgänger-Brutpaar wurde im September aus der Voliere in die Freiheit entlassen. Ob sich die beiden Steinkäuze nun auf dem Golfplatz-Gelände angesiedelt haben, wissen wir leider nicht.