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Golf- & Country Club Seddiner See e.V.

1. UNGEWÖHNLICH BESCHAFFENER BODEN (Regel 25)
a)Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Es muss gemäß Regel 25.1 Erleichterung in Anspruch genommen werden.
b)Erleichterung nach R 25-1 von Löchern, Aufgeworfenem oder Laufwegen Erdgänge grabender Tiere, Repti-lien oder Vögel wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition behindert ist.
2. EINGEBETTETER BALL (Regel 25-2)
Ist im Gelände ein Ball in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet, so darf er straflos aufgenom-men, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden. Der Ball muss beim Fallenlassen zuerst auf einem Teil des Platzes im Gelände auftreffen.
Ausnahmen 1: Ein Spieler darf Erleichterung nach dieser Platzregel nicht in Anspruch nehmen, wenn der Ball in Sand einer nicht kurzgemähten Fläche eingebettet ist.
Ausnahmen 2: Ein Spieler darf Erleichterung nach dieser Platzregel nicht in Anspruch nehmen, wenn der Schlag wegen einer Behinderung durch irgendetwas anderes als den Umstand nach dieser Platzregel ein-deutig undurchführbar ist.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL:
Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge
3. BEWEGLICHE HEMMNISSE (Regel 24-1) zusätzlich:
Steine in Bunkern.
4. UNBEWEGLICHE HEMMNISSE (Regel 24-2) zusätzlich:
a) Alle Wege und Pfade mit künstlich angelegter Oberfläche
5.a GESCHÜTZTE BIOTOPE (Dec. 33-8/41)
Das durch rote Pfähle mit grünen Köpfen gekennzeichnete seitliche Wasserhindernis rechts der Spielbahnen 7 und 8 bzw. links der Spielbahn 17 ist ein Biotop, aus dem nicht gespielt werden darf. Liegt sein Ball im Biotop, muss der Spieler unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach Regel 26-1 verfahren.
5 b. BEHINDERUNG VON STANDPOSITION ODER RAUM DES BEABSICHTIGTEN SCHWUNGS
Behinderung durch ein geschütztes Biotop ist gegeben, wenn durch einen solchen Umstand die Standposition des Spielers oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Ist Behinderung gegeben, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen:
Liegt der Ball im Gelände, so muss der dem Ball nächstgelegene Punkt auf dem Platz festgestellt werden, der (a) nicht näher zum Loch ist, (b) die Behinderung durch den Umstand ausschließt und (c) nicht in einem Hindernis ist. Der Spieler muss den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem so festgestellten Punkt auf einen Teil des Platzes fallen lassen, der die Voraussetzungen nach (a), (b) und (c) erfüllt.
Der Ball darf gereinigt werden, wenn er nach dieser Platzregel aufgenommen wurde.
Ausnahme: Ein Spieler darf Erleichterung nach dieser Platzregel dann nicht in Anspruch nehmen, wenn der Schlag wegen einer Behinderung durch irgendetwas anderes als ein geschütztes Biotop eindeutig undurch-führbar ist, oder die Behinderung durch ein geschütztes Biotop ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormen Art von Standposition, Schwung oder Spielrichtung eintreten würde.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL: Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge
Anmerkung: Im Fall eines schwerwiegenden Verstoßes gegen diese Platzregel kann die Spielleitung die Strafe der Disqualifikation verhängen.“
6. Benutzen von Entfernungsmessgeräten (R. 14-3)
Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich Ent-fernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, die sein Spiel beeinflussen können (z. B. Steigung, Windgeschwindigkeit, Temperatur usw.), so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet ob die zusätzliche Funktion tatsächlich benutzt wurden.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL:
Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge

Entfernungsangaben bis Grünanfang
100 Meter Pfahl - 1 Ring Par 3 Entfernungsangabe in Metern auf den Abschlägen
150 Meter Pfahl - 2 Ringe (nicht in allen Wettspielen gesondert ausgewiesen)
200 Meter Pfahl - 3 Ringe Zusätzliche Entfernungsangaben auf den Sprinklerdeckeln

B. Aussetzung des Spiels wegen Gefahr (Anmerkung zu Regel 6-8b)
C. Schutzhütten: Starterhaus am 1. und 10 Abschlag, zwischen den Spielbahnen 2 und 14 sowie 6 und 16, am Abschlag 4, 6 und 13 sowie zwischen Grün 17 und Abschlag 18.
D. Golfschuhe: Die Benutzung von Schuhen mit Metallspikes oder herkömmlich gestalteten Spikes ist untersagt.
E. Üben: Das Putten und Chippen auf dem bzw. um das zwischen Abschlag 1 und 10 gelegene Übungsgrün ist an jedem Tag und zwischen den Runden eines Zählwettspiels gestattet.
F. Rückgabe der Zählkarten: Nach Ende der Runde sobald wie möglich im Clubsekretariat.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Aushang!

Der Spielausschuss im Golf- und Country Club Seddiner See e.V.
März 2014