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Golf- & Country Club Seddiner See e.V. - Südplatz

Zusätzlich zu den Allgemeinen Wettspielbedingungen des G&CC Seddiner See und den aktuellen Golfregeln gelten ab 2018 folgende Platzregeln für den Südplatz:

1. UNGEWÖHNLICH BESCHAFFENER BODEN (Regel 25)
a) Von Boden in Ausbesserung muss gemäß Regel 25.1 Erleichterung in Anspruch genommen werden.
b) Erleichterung nach Regel 25-1 von Löchern, Aufgeworfenem oder Laufwegen Erdgänge grabender Tiere, Reptilien oder Vögel wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition behindert ist.

2. EINGEBETTETER BALL (Regel 25-2)
Ist im Gelände ein Ball in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet, so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden. Der Ball muss beim Fallenlassen zuerst auf einem Teil des Platzes im Gelände auftreffen.
Ausnahme 1: Ein Spieler darf Erleichterung nach dieser Platzregel nicht in Anspruch nehmen, wenn der Ball in Sand einer nicht kurzgemähten Fläche eingebettet ist.
Ausnahme 2: Ein Spieler darf Erleichterung nach dieser Platzregel nicht in Anspruch nehmen, wenn der Schlag wegen einer Behinderung durch irgendetwas anderes als den Umstand nach dieser Platzregel eindeutig undurchführbar ist.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL:
Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge

3. BEWEGLICHE HEMMNISSE (Regel 24-1)zusätzlich:
Steine in Bunkern.

4. UNBEWEGLICHE HEMMNISSE (Regel 24-2) zusätzlich:
Alle Wege und Pfade mit künstlich angelegter Oberfläche

5 a. GESCHÜTZTE BIOTOPE (Dec. 33-8/41)
Das durch rote Pfähle mit grünen Köpfen gekennzeichnete seitliche Wasserhindernis rechts der Spielbahnen 7 und 8 bzw. links der Spielbahn 17 ist ein Biotop, aus dem nicht gespielt werden darf. Liegt sein Ball im Biotop, muss der Spieler unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach Regel 26-1 verfahren.

5 b. BEHINDERUNG VON STANDPOSITION ODER RAUM DES BEABSICHTIGTEN SCHWUNGS
Behinderung durch ein geschütztes Biotop ist gegeben, wenn durch einen solchen Umstand die Standposition des Spielers oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Ist Behinderung gegeben, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen: Liegt der Ball im Gelände, so muss der dem Ball nächstgelegene Punkt auf dem Platz festgestellt werden, der (a) nicht näher zum Loch ist, (b) die Behinderung durch den Umstand ausschließt und (c) nicht in einem Hindernis ist. Der Spieler muss den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem so festgestellten Punkt auf einen Teil des Platzes fallen lassen, der die Voraussetzungen nach (a), (b) und (c) erfüllt. Der Ball darf gereinigt werden, wenn er nach dieser Platzregel aufgenommen wurde.
Ausnahme: Ein Spieler darf Erleichterung nach dieser Platzregel dann nicht in Anspruch nehmen, wenn der Schlag wegen einer Behinderung durch irgendetwas anderes als ein geschütztes Biotop eindeutig undurchführbar ist, oder die Behinderung durch ein geschütztes Biotop ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormen Art von Standposition, Schwung oder Spielrichtung eintreten würde.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL:
Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge
Anmerkung: Im Fall eines schwerwiegenden Verstoßes gegen diese Platzregel kann die Spielleitung die Strafe der Disqualifikation verhängen.

6. BENUTZEN VON ENTFERNUNGSMESSGERÄTEN (Regel 14-3)
Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Entfernungsmessgerät, zum Abschätzen oder Messen anderer Umstände, die sein Spiel beeinflussen könnten (z.B. Höhenunterschiede, Windgeschwindigkeit, usw.), verstößt der Spieler gegen Regel 14-3.

7. BALL AUF DEM GRÜN UNABSICHTLICH BEWEGT

Die Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 werden wie folgt abgeändert:
Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün, ist es straflos, wenn der Ball oder der Ballmarker unbeabsichtigt durch den Spieler, seinen Partner, seinen Gegner oder einen ihrer Caddies oder ihre Ausrüstung bewegt wird.
Der bewegte Ball oder Ballmarker muss, wie in den Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 vorgeschrieben, zurückgelegt werden.
Diese Platzregel gilt ausschließlich, wenn der Ball des Spielers oder sein Ballmarker auf dem Grün liegt und jede Bewegung unabsichtlich ist. Anmerkung: Wird festgestellt, dass der Ball des Spielers auf dem Grün durch Wind, Wasser oder irgend eine andere natürlichen Ursache, wie zum Beispiel die Schwerkraft, bewegt wurde, muss der Ball vom neuen Ort gespielt werden. Ein Ballmarker wird zurückgelegt, wenn er unter diesen Umständen bewegt wurde.

8. WASSERHINDERNISSE; BALL PROVISORISCH NACH REGEL SPIELEN
 Ist es nicht sicher, ob ein Ball in dem Wasserhindernis an Bahn 3 oder dem an Bahn 17 ist oder darin verloren ist, darf der Spieler einen anderen Ball provisorisch nach jeder der anwendbaren Wahlmöglichkeiten von Regel 26-1 spielen. Wird der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefun-den, muss der Spieler das Spiel mit ihm fortsetzen. Wird der ursprüngliche Ball im Wasserhindernis gefunden, darf der Spieler entweder den ursprünglichen Ball spielen wie er liegt oder das Spiel mit dem provisorisch nach Regel 26-1 gespielten Ball fortsetzen. Wird der ursprüngliche Ball nicht innerhalb der fünf Minuten Suchfrist gefunden oder identifiziert, muss der Spieler das Spiel mit dem provisorisch ge-spielten Ball fortsetzen.

9. ÜBEN:
Das Putten und Chippen auf dem bzw. um das zwischen Abschlag 1 und 10 gelegene Übungsgrün ist an jedem Tag und zwischen den Runden eines Zählwettspiels gestattet.

10. RÜCKGABE DER ZÄHLKARTEN:
Nach Ende der Runde sobald wie möglich im Clubsekretariat. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Aushang!

11. DIE AUSNAHME ZU REGEL 6-6d WIRD WIE FOLGT ABGEÄNDERT:

Reicht ein Bewerber für irgendein Loch eine niedrigere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, weil er einen oder mehrere Strafschläge nicht notiert hatte, von denen er, bevor er die Scorekarte einreichte, nicht wusste, dass er sich diese zugezogen hatte, ist er nicht disqualifiziert.
Unter diesen Umständen zieht sich der Bewerber die Strafe der anwendbaren Regel zu, aber keine weitere Strafe für den Verstoß gegen Regel 6-6d. Diese Ausnahme findet keine Anwendung, wenn die Strafe der anwendbaren Regel die Disqualifikation von dem Wettspiel ist.

12. READY GOLF AUSSCHLIESSLICH IM ZÄHLSPIEL, ABÄNDERUNG VON REGEL 10-2
Jeder Spieler konzentriert sich vorrangig auf seinen Ball und spielt diesen auf umsichtige Art und Weise, ohne Mitspieler dadurch zu stören oder zu gefährden. Es gelten folgende Empfehlungen:
• Schlagen Sie Ihren Ball, wenn der weiter vom Loch entfernt liegende Spieler noch etwas mehr Zeit für seine Schlagvorbereitung benötigt.
• Während „Long-Hitter“ auf dem Abschlag oder beim Grünanspiel noch warten müssen, können Spieler mit kurzer Schlaglänge ihre Bälle bereits spielen.
• Schlagen Sie Ihren Ball vom Abschlag, wenn der Spieler, der die Ehre hat, noch nicht zum Schlag bereit ist.
• Schlagen Sie Ihren Ball, bevor Sie Mitspielern bei der Suche nach ihren Bällen helfen.
• Lochen Sie Ihren Ball ein, auch wenn Sie dazu in der Nähe anderer Puttlinien stehen müssen.
• Schlagen Sie Ihren Ball, wenn der Spieler, der eigentlich an der Reihe wäre, noch damit beschäftigt ist, den Bunker zu harken.
• Wenn ein Spieler seinen Ball über das Grün hinaus gespielt hat und etwas Zeit für die Vorbereitung auf den nächsten Schlag braucht, sollten die Spieler von der Vorderkante des Grüns ihre Bälle in der Zwischenzeit schon auf das Grün chippen.
• Notieren Sie Ihren Score bei Ankunft am nächsten Abschlag. Nur der erste Spieler sollte zuerst abschlagen und den Score des letzten Lochs danach notieren.

Der Spielausschuss im Golf- und Country Club Seddiner See e.V.
März 2018