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Aufnahme-Bedingungen

Aufnahmebedingungen des Golf- und Country Club Seddiner See e.V. (im folgenden GCCS e.V. genannt) gültig ab 23.11.2001. Bestätigung durch die Mitgliederversammlung am 22.11.2001.

§ 1 – Aufnahmeausschuss
Der Aufnahmeausschuss wird gemäß § 12 der Satzung des GCCS e.V. gewählt und übt auf der dort festgelegten Grundlage sowie seiner Geschäftsordnung seine Tätigkeit aus.

§ 2 – Ordentliche Mitglieder - § 3 Ziffer 2 der Satzung des GCCS e.V.
Das ordentliche Mitglied des GCCS e.V. ist namentlich als Vorzugsaktionär in das Aktienbuch der Golf- und Country Club Seddiner See AG (im folgenden GCCS AG genannt) eingetragen. Ein eingetragener Vorzugsaktionär der GCCS AG hat nicht automatisch Anspruch auf eine Mitgliedschaft im GCCS e.V. Der Vorzugsaktionär stellt einen Antrag auf Aufnahme in den GCCS e.V., über den der Aufnahmeausschuss entscheidet. Die Entscheidung des Aufnahmeausschusses ist verbindlich und bedarf bei Ablehnung keiner Begründung.

Das ordentliche Mitglied ist auf der Mitgliederversammlung des GCCS e.V. mit einer Stimme vertreten. Eine Aufnahmegebühr entfällt. Endet die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds durch Tod, kann der Erbe der Aktie einen Aufnahmeantrag stellen.

§ 3 – Mitglieder auf Zeit - § 3 Ziffer 3 der Satzung des GCCS e.V.
Mitglieder auf Zeit sind natürliche Personen, denen vom Aufnahmeausschuss ein zeitlich begrenztes Spielrecht eingeräumt wird. Mitglieder auf Zeit haben auf der Mitgliederversammlung des GCCS e.V. kein Stimmrecht. Es gibt zwei Möglichkeiten, Mitglied auf Zeit im GCCS e.V. zu werden:

  1. Die Jahresmitgliedschaft gilt für 365 Tage. Sie endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Erwerber stellt einen Antrag auf Aufnahme in den GCCS e.V., über den der Aufnahmeausschuss entscheidet. Die Entscheidung des Aufnahmeausschusses ist verbindlich und bedarf bei Ablehnung keiner Begründung.
  2. Die Spielberechtigung eines Vorzugsaktionärs kann durch den Aufnahmeausschuss auf eine andere natürliche Person übertragen werden. Der Vorzugsaktionär stellt den Antrag und der Spielberechtigte entrichtet die Jahresgebühr. Die Spielberechtigung endet am Ende des Geschäftsjahres ohne das es einer Kündigung bedarf. Auf Antrag des Vorzugsaktionärs kann der Aufnahmeausschuss die Spielberechtigung für ein weiteres Jahr verlängern. In Sonderfällen kann der Aufnahmeausschuss eine unbegrenzte Spielberechtigung aussprechen, sie aber auch jederzeit zum Ende eines Geschäftsjahres enden lassen. Sobald ein Vorzugsaktionär sein Spielrecht auf einen Dritten überträgt und seine Mitgliedschaft im GCCS e.V. nicht fristgerecht gekündigt hat, wird er passives Mitglied. Das passive Mitglied behält seine Rechte nach § 6 der Satzung, es besitzt jedoch keine Spielberechtigung.
  3. Alle Vorzugsaktionäre, die einen Aufnahmeantrag gestellt haben, gelten bis zur Eintragung in das Aktienbuch der GCCS AG als Mitglieder auf Zeit.

§ 4 – Jugendliche Mitglieder gemäß § 3 Ziffer 4 der Satzung des GCCS e.V.
Jugendliche Mitglieder werden in § 3 Ziffer 4 der Satzung definiert. Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr ist ein jährlicher Nachweis über die in der Satzung genannten Voraussetzungen schriftlich zu erbringen. Werden die Bedingungen von dem jugendlichen Mitglied nicht mehr erfüllt, kann ein Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft gestellt werden. Geschieht das nicht, endet die Mitgliedschaft des Jugendlichen am Ende des Geschäftsjahres.

§ 5 – Fördernde Mitglieder gemäß § 3 Ziffer 5 der Satzung des GCCS e.V.
Die Satzung regelt die Rechtsposition der fördernden Mitglieder. Das fördernde Mitglied stellt einen Antrag auf Aufnahme in den GCCS e.V. als nichtspielberechtigtes Mitglied, über den der Aufnahmeausschuss entscheidet.

§ 6 – Firmenmitgliedschaften gemäß § 3 Ziffer 6 der Satzung des GCCS e.V.
Firmenmitglieder sind Gewerbetreibende, Freiberufler und juristische Personen. Voraussetzung für die Firmenmitgliedschaft ist ein Erwerb von mindestens drei Vorzugsaktien der GCCS AG. Die erwerbende Unternehmung benennt im Mitgliedschaftsantrag eine Person als ihren Vertreter, die sämtliche Rechte und Pflichten der Unternehmung gegenüber dem Club wahrnimmt.

  1. Für eine Firmenmitgliedschaft ist der Erwerb von mindestens drei Vorzugsaktien erforderlich. Die Zahl der aus der Firmenmitgliedschaft spielberechtigten Personen gemäß den nachfolgenden Bestimmungen entspricht der Zahl der erworbenen Vorzugsaktien, jedoch kann bei fünf oder mehr Vorzugsaktien pro Firmenmitgliedschaft zusätzlich eine Person benannt werden, die an Werktagen spielberechtigt ist. Alle Spielberechtigten gelten als Mitglieder auf Zeit (entsprechend § 3, Abs. 3)
  2. Die Spielberechtigung aus einer Firmenmitgliedschaft wird begründet durch schriftliche Benennung der spielberechtigten Personen durch den Vertreter der Unternehmung gegenüber dem Aufnahmeausschuss. Diese Benennung erfolgt im ersten Monat eines Geschäftsjahres und gilt bis zum Ende des Geschäftsjahres, sofern nicht (z. B. Wechsel des Wohnortes) der Aufnahmeausschuss in Ausnahmefällen einem Wechsel während des Jahres zustimmt. Werden zum Anfang eines neuen Geschäftsjahres keine anderen Personen benannt, gilt die Spielberechtigung für die zuvor benannten Personen weiter für das Folgejahr. Die spielberechtigten Personen müssen - wie alle anderen spielberechtigten Mitglieder - über eine anerkannte DGV-Vorgabe verfügen oder ihre Platzreife direkt nachweisen.
  3. Gegen die nach b) benannten Personen hat der Vorstand ein Widerspruchsrecht. Wird der Widerspruch, der schriftlich zu erklären ist, dem Firmenmitglied bekanntgegeben, so ist die Unternehmung berechtigt, eine andere Person als Spielberechtigten zu benennen.
  4. Auf der Mitgliederversammlung hat nur der Firmenrepräsentant Stimmrecht; aus einer Firmenmitgliedschaft leitet sich nur eine Stimme ab. Der Jahresbeitrag pro Spielberechtigung entspricht dem der ordentlichen Mitglieder.
  5. Die besondere Form der Firmenmitgliedschaft für den Betreiber eines in der Nachbarschaft des Golfclubs zu errichtenden Hotels ist im Kaufvertrag (Urkundenrolle Nr. M 299 / 2000) geregelt. Die Bedingungen dieser Mitgliedschaft hinsichtlich der Nutzung der Golfplätze liegen fest. Diesbezüglich kann Einsicht in den Kaufvertrag genommen werden. Da Anfang 2001 keine konkrete Planung für das Hotel vorliegt, besteht kein Anlass, die Einzelheiten über die Hotelmitgliedschaften in die Aufnahmebedingungen 2001 aufzunehmen.

§ 7 – Ehrenmitgliedschaften gemäß § 3 Ziffer 7 der Satzung des GCCS e.V.
Hier gelten die in der Satzung festgelegten Bestimmungen.

§ 8 – Anerkennung der Aufnahmebedingungen
Jedes Mitglied nach § 3a, b, d, e der Satzung des GCCS e. V. erkennt bei Aufnahme in den GCCS e. V. durch seine Unterschrift die Aufnahmebedingungen an.

Wildenbruch, den 23.11.2001